Kleinholz

Allerlei gab es seit dem letzten Blogeintrag zu tun – vielleicht lässt sich daher die lange Funkstille erklären.

Natürlich stand an erster Stelle, die Bäume fertig zu schneiden. Bis kurz vor Ostern hat uns das Thema noch beschäftigt. Dann haben wir beschlossen “die Bäume sind nun fertig”. Der professionelle Obstbauer mag das wahrscheinlich anders sehen, aber für uns soll es reichen. Jetzt, wo die Bäume anfangen zu blühen, sehen wir deutlich wo noch nachzubessern ist, und nach und nach werden wir weiter Hand anlegen. Naja, der nächste Herbst, Frühling, Herbst, Frühling, …. kommt bestimmt.

Aber nun: Wohin mit dem Schnittgut? Es hat sich doch einiges angesammelt, und jetzt müssen wir es loswerden. Aber wo und wie?
Option a) ist das Verbrennen. Matthias hat sich mal schlau gemacht und rausgefunden, dass man das Verbrennen anmelden muss (soweit kein Problem), aber dass gewisse Mindestabstände zu Bäumen und Nachbargrundstücken einzuhalten sind. Bei unseren Wiesen – voll mit Bäumen und sehr schmal – ist das technisch nicht zu machen.
Option b) ist das Häckseln. Logischerweise muss das Gerät mit Benzin laufen, und auch mit dickeren Ästen fertig werden können. Zum Glück gibt es ja Fachbetriebe, die passende Maschinen ausleihen. Gesagt, getan … aber es kommt ganz anders …

Wir haben und also so ein Gerät geliehen – nachdem wieder einmal die aufwendige Logistig bzgl. Besorgen/ Leihen von Anhängerkupplung und Anhänger geklärt war (soviel ist sicher: demnächst haben 2 weitere Haushalte im MTK ein Fahrzeug mit AHK … das kann ja so nicht weitergehen)  - und haben uns voll motiviert auf die Weise begeben. Die Erwartungshaltung war ganz klar, innerhalb von 3 Stunden (also bis zur Mittagspause) das Schnittgut in kleine Häcksel verwandelt zu haben.
Dumm gelaufen – auf dem hier gezeigten Bild sieht man eine unserer Haupttätigkeiten: Den verstopften Auswurf wieder frei räumen. So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Relativ schnell hatten wir erkannt, dass es uns hilft, wenn wir die Sicherheitsklappe am Auswurf entfernen – aber selbst das war nicht ausreichend. Und irgendwann haben wir es dann doch kapiert: Laaaangsaaaaam die Äste häckseln, nicht zuviel auf einmal. Das klappte auch … kurz … aber dann … *seufz* … wieder verstopft.
Die finale Niederlage kam aber dann just in dem Moment, in dem wir uns mit den Widrigkeiten abgefunden hatten, und außerdem beschlossen hatten, die Sache bis spät in den Nachmittag durchzuziehen. Plötzlich ging kein Ast mehr durch den Häcksler … btw: die Maschine macht Dank Benzinmotor einen Höllenkrach, häckselt aber nicht … hm … dann stellen wir fest: Das Häckselwerk läuft gar nicht. Schnell ist der Schaden entdeckt: Keilriemen gerissen! :-(

Tja, und schon war unser Arbeitstag zu Ende … oder doch nicht …? Fortsetzung folgt.

Zwangspause

Zwangspause am Häcksler

Eine Antwort auf diesen Artikel.

  1. Veröffentlicht von Thomas am 29. Mai 2010 um 07:27

    the day after!
    Nachdem das Rennen Walking versus Rolator endlich stattgefunden hat (die instabile Wetterlage war hier das Problem), hier eine kurze Stellungnahme:

    richtig ist (auch, wenn es mich persönlich sehr schmerzt), dass Thilo das Rennen gewonnen hat (mit welchen Tricks auch immer?!?)

    falsch ist, dass er einen meilenweiten Vorsprung hatte. Wie die offizielle Auswertung der internationalen Rennleitung zeigt, war der Vorsprung auf der Ziellinie maximal 0,13 mm.

    Rechnet man den Beginn der Markierung als Zielerreichung, so habe ich klar gewonnen. Momentan wird vom internationalen Rennsportdirektorium geprüft, wie die aktuelle Definition des Begriffs Ziellinie zu werten ist. Sollte die Entscheidung zu meinen Gunsten ausfallen, dann werde ich
    1. die höhnischen Bemerkungen von Thilo aus dem Protokoll des gestrigen Abends streichen lassen
    2. die Flasche Schampus zurückfordern
    3. eine Siegesfeier im Garten veranstalten

    Ob ich einen offiziellen Protest bei der Rennleitung einreiche, weil Thilos rechte Fußsohle im Zieleinlauf kurzfristig (0,001 ms) nicht den Boden berührt hat, obwohl der linke Fuß vollständig in der Luft war, prüfen gerade meine Anwälte. Info bitte der Fachpresse und den Nachrichten entnehmen.

    Schönes Wochenende
    Thomas

    Kommentar

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