Servus,
strategisch unclever, aber wenn ich schon mal dabei bin, dann schreibe ich halt 2 Blogeinträge an einem Tag. Wenn’s schon mal was zu berichten gibt …
O’zapft is … ja eigentlich schon lange. Kurz nach Weihnachten haben wir ja alle Fässer gecheckt und das Ergebnis hier publiziert (siehe unten). Wie zu diesem Zeitpunkt angekündigt, wollten wir das Stöffsche noch etwas reifen lassen – oder wie der Kelterer sagt: “Auf der Hefe stehen lassen”.
Gestern war es dann soweit: Wir haben den Wein “von der Hefe gezogen”. Im Laufe des bisherigen Prozesses hat sich die Hefe am Boden des Gärfasses abgesetzt. Nun haben wir den Äppler oberhalb der Hefe umgefüllt (mit Hilfe eines Schlauches abgezogen) ohne dabei die Hefe aufzuwirbeln. Ziel ist es den aktuellen Reife-Stand festzuhalten, wobei sich das Stöffchen trotzdem noch weiterentwicklen wird (denn so 100% klappt das mit dem hefefreien Abzug nicht
)
Der Reifeprozess seit Weihnachten tat dem Äppler nochmal richtig gut. Riecht gut, sieht gut aus, schmeckt gut - was will man mehr? Und zwar alle 3 Fässer! Wir haben die Fässer #2 und #1 (beide mit Quitte ohne Zusatz) verschnitten, was im Ergebnis nochmal überzeugender ist. Fass #3 (keine Quitte, dafür Hefe zugesetzt) kann da nicht mithalten, ist aber trotzdem gut genießbar.
Am kommenden Mittwoch ist ‘Äppelwoi-Anstich’ beim OGV NieHö. Zitat “Alle Hobbykelterer – die ihren Apfelwein präsentieren wollen – melden sich bitte bei dem Vorsitzenden [...]“.
Das werden wir natürlich machen … und das Ergebnis dieser ersten öffentlichen Verkostung wird hier publiziert.
Bis dahin … anbei Fotos vom Abzug.










